Cover Haltung hat Zähne von Alexander Lardo

Alexander Lardo

Haltung hat Zähne

Album · 23 Titel · 23. Juli 2026

23 Songs aus der Häschenlounge: schmutziges Cabaret, schwarzer Humor, schräger Swing und ein Kaninchen im Smoking.

Das Album

Ein ganzer Abend in der Häschenlounge.

Roter Samt, schlechte Luft, überteuerte Getränke und ein schwarzes Kaninchen am Mikrofon. Haltung hat Zähne verbindet schmutziges Cabaret, Noir-Lounge, Swing, Tango, Blues, Ska und Industrial-Druck zu einer durchgehenden Bühnenshow.

Vom schiefen Einlass über die samtrote Pause bis zum Rauswurf folgt das Album der Dramaturgie eines Abends, der zunehmend weniger für gewöhnliches Publikum gedacht ist.

„Stil entsteht nicht durch Trends. Stil entsteht durch Haltung.“

Klangwelt

Schief, dunkel und absichtlich unpoliert.

Ein tiefer deutscher Bassbariton trifft auf verstimmtes Barpiano, Bassklarinette, Kontrabass, Besen, scharf gesetzte Bläser und punktuelle metallische Schläge. Die Stücke wechseln ihre Form, behalten aber die gleiche Bühne: dreckige Vegas-Lounge, schwarzer Humor und ein Crooner, der nicht um Zustimmung bittet.

Dirty Black Cabaret Noir-Lounge Schräger Swing Tango noir Bassklarinette Barpiano Industrial-Akzente Bassbariton-Crooner

23 Titel

Der Abend, Stück für Stück.

Die Kurztexte beschreiben Thema und Funktion der Songs, ohne Liedtexte oder Produktionsprompts zu veröffentlichen.

I · Einlass und Publikum
  1. 01
    Applaus ist PflichtEin kurzer, schiefer Einlass in die Häschenlounge. Hoffnung kann an der Garderobe abgegeben werden.
  2. 02
    Flausch mit FührungsproblemDas Killerkaninchen stellt sich vor: klein, schwarz, charmant und nur eingeschränkt gesellschaftsfähig.
  3. 03
    Der Gast hat nie rechtEine Servicephilosophie für Menschen, die Lautstärke mit Anspruch verwechseln.
  4. 04
    Bitte keine Updates mehrGegen smarte Geräte, Apps, Passwörter und Technik, die mehr Bedürfnisse hat als ihr Besitzer.
  5. 05
    Stress hat kleine ZähneÜber Termine, Aufgaben und jene Menschen, die immer etwas brauchen, aber selten etwas beitragen.
II · Menschliche Zumutungen
  1. 06
    Nach dem Urlaub brauch ich UrlaubUrlaub als teure Erschöpfung mit Sonnenbrand, Buffet und Gesprächsbedarf.
  2. 07
    Zieht’s eich endlich was anEine modische Intervention gegen Sommer, Schweiß und die öffentliche Kapitulation des Geschmacks.
  3. 08
    Steine reden wenigerEine Liebeserklärung an Steine, Bäume, Krähen und alles, was zuverlässig schweigt.
  4. 09
    Ich bin nicht müde, ich verachte nur leiserEine dunkle Passacaglia über Erschöpfung, Präzision und leiser werdende Verachtung.
  5. 10
    Haltung hat ZähneDer Titelsong über Stil, Rückgrat und die Leere hinter geliehenen Trends.
III · Pause, Nacht und Abgründe
  1. 11
    Die samtrote PauseRoter Samt, müde Körper, falscher Glamour und ein Club, der seine Gäste zu genau betrachtet.
  2. 12
    Unkraut hat wenigstens WurzelnGartenarbeit, Schnecken und die tröstliche Erkenntnis, dass Pflanzen wenigstens korrigierbar sind.
  3. 13
    Nach Mitternacht füttert man mich nichtGin, Rum, Absinth und ein Kaninchen, das nach Mitternacht höflicher wird. Das ist der gefährliche Teil.
  4. 14
    Die Philosophen an der BarGroße Gedanken, schlechte Hemden und zu viel Weisheit auf zu wenig Würde.
  5. 15
    Warum hast ned nein gesagt?Eine Beschwerde an die Schöpfung über Zecken, Mücken, Menschen und andere Konstruktionsfehler.
IV · Weltlage und Rauswurf
  1. 16
    Kein WunschkonzertEine klare Absage an Ansprüche und den Irrtum, Wünsche seien bereits Leistungen.
  2. 17
    Was interessieren mich NachrichtenAngstverkauf, Empörung und der tägliche Untergang im Push-Format.
  3. 18
    Endlich schönes WetterRegen, Sturm und die seltene Freude an einem Himmel mit angemessen schlechter Laune.
  4. 19
    Ihr habt euch gehen lassenEin dunkles Chanson über Verfall, Gewohnheit und Haltung im Niedergang.
  5. 20
    Zahlt und gehtDer öffentliche Teil endet. Die Rechnung kommt. Die Würde darf in kleinen Gepäckstücken mit.
Zugaben
  1. 21
    Prinzessin am ArschEine schwarze Anti-Märchen-Zugabe über Kronen, Prinzen und die Weigerung, gerettet zu werden.
  2. 22
    An der Leine durch den StaubLangsamer Funeral-Jazz über Gehorsam, Friedhöfe und Ruhe ohne Erklärung.
  3. 23
    Schwarzer SilikonsonntagDas finale Ritual: schwer, obszön, zeremoniell und nicht mehr für Laufkundschaft gedacht.

Streaming

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